Arbeitssicherheit

Landeskirchliche Beratungsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Außenstelle Görlitz

Zuständig für:

Kirchenkreis Cottbus, Kirchenkreis Niederlausitz, Kirchenkreis Senftenberg/Spremberg, Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz

Zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit:

Frau Frenzel

Landeskirchliche Beratungsstelle für
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Außenstelle Görlitz
Schlaurother Str. 11
02827 Görlitz

Telefon: 03581 – 744 251
Telefax: 03581 – 744 299
e-mail: M.Frenzel@ekbo.de

Landeskirchliche Beratungsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Außenstelle Görlitz

Die Außenstelle Görlitz ist der Ansprechpartner für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kirchenkreisen Schlesische Oberlausitz, Senftenberg/Spremberg, Cottbus und Niederlausitz.
Die Ortskraft/Fachkraft für Arbeitssicherheit hat die Aufgabe, den Arbeitgeber und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu allen Fragen beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung, der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu beraten und zu unterstützen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Arbeitsmediziner.
Beratungs- und Unterstützungspflicht besteht auch gegenüber der Mitarbeitervertretung.

Insbesondere umfasst die Beratungs- und Unterstützungspflicht folgende Aufgabenkomplexe:

  • Durchführung von Ortsbegehungen und Beratung der kirchlichen Einrichtungen in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • Beratung kirchlicher Einrichtungen bei Veranstaltungen zu Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • Unterstützung bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen
  • Mitwirkung im Arbeitsschutzausschuss
  • Erfassung und Auswertung von Arbeitsunfällen

Weblinks

www.ekbo.de/wir/landeskirche/weitere-institutionen/landeskirchliche-beratungsstelle-fuer-arbeitssicherheit.html

www.efas-online.de

www.gda-portal.de

www.vbg.de

Arbeitsmaterialien zum Download

Wichtige Adressen Stand 10.12.2018.pdf

Auf dieser Seite finden Sie wichtige Adressen und Ansprechpartner speziell zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Ländern Sachsen und Brandenburg sowie für die Kirchenkreise Schlesische Oberlausitz, Cottbus, Senftenberg-Spremberg sowie Niederlausitz. Dazu gehören u. a. die Adressen der Berufsgenossenschaften, der Unfallkassen, Betriebsärzte sowie der zuständigen Orts-/Fachkraft.


Unterweisungen Stand 28.11.2017.pdf

Hand aufs Herz! Unterweisen Sie regelmäßig? Durch Unterweisungen (mindestens 1x jährlich) kann man das Verhalten der Beschäftigten gezielt steuern. Die Unterweisung umfasst Anweisungen und Erläuterungen, die auf den Arbeitsbereich und den Aufgabenbereich der Beschäftigten ausgerichtet sind, aber auch über das bestimmungsgemäße Betreiben der Arbeitsstätte. Die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten dient deren Schutz. Die Handlungshilfe Unterweisungen zeigt Ihnen an Hand einer Schnellübersicht, was bei Unterweisungen zu beachten ist. Gleichzeitig zeigt sie Ihnen mögliche Themen der Unterweisung.


Pfarrkonvent 28.02.2018 PPP Handlungshilfen Formulare.zip

Die Kirchengemeinden und ihre Einrichtungen sind verpflichtet, bestimmte organisatorische Maßnahmen zu treffen, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten (auch Ehrenamtliche!) bei der Arbeit zu gewährleisten und zu verbessern, d. h., Sie müssen präventiv tätig sein. Sie müssen alles tun, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gesundes und sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Am 28.02.2018 wurde Ihnen im Pfarrkonvent der Arbeits- und Gesundheitsschutz vorgestellt. An dieser Stelle finden Sie die im Pfarrkonvent vorgestellten Unterlagen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Kirchengemeinden. Dazu gehören: – die leicht gekürzte Power-Point-Präsentation – die Zusammenstellung der Literatur und Internetadressen für KGM – die Handlungshilfe für Pfarrer, Stand 28.02.2018 – die Vorlage Pflichtenübertragung (Quelle: EFAS) – den Begleitschein Fremdfirmen (Quelle: EFAS) – Gefährdungsbeurteilung Branchenkatalog Kirchengemeinde (Quelle: VBG) – zum Ausfüllen am PC. Bitte beachten Sie, dass die im Pfarrkonvent gegebene Erläuterungen zu gezeigten Sachverhalten oder Bildern nicht enthalten sind. Bitte wenden Sie sich für Rückfragen oder Erläuterungen an Ihre zuständige FASI.


Arbeitsschutz in Kitas A3-Format Stand 7.01.2019.pdf

In den Kindertagesstätten gibt es seitens des Arbeits- und Gesundheitsschutzes viel zu beachten. Die PDF-Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Sachverhalte zu den Grundpflichten, Terminen, Verantwortlichkeiten und gesetzlichen Grundlagen. Das A3-Format ermöglicht Ihnen einen größeren Ausdruck (3. Änderung, Stand 7.1.2019).


Arbeitsschutz in Kitas A4-Format Stand 7.01.2019.pdf

In den Kindertagesstätten gibt es seitens des Arbeits- und Gesundheitsschutzes viel zu beachten. Die PDF-Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Sachverhalte zu den Grundpflichten, Terminen, Verantwortlichkeiten und gesetzlichen Grundlagen (4. Änderung, Stand 7.1.2019).


Feuerloescher und Brandklassen Eignung Stand 17.12.2016.pdf

Brände werden nach ihrem brennbaren Stoff klassifiziert. Das wird als Brandklasse bezeichnet. Brandklassen verraten demnach, welches Löschmittel das Geeignete für Ihren Bedarf ist. Die EU-Norm EN 2 teilt die Brandklassen in A, B, C, D und F ein. Auf den Feuerlöschern sind die Brandklassen durch Piktogramme gekennzeichnet. Im Arbeitsmaterial „Feuerlöscher und Brandklassen (Eignung)“ finden Sie Hinweise zu diesem Thema.


Konfliktloesungsschema Stand 17.10.2016.pdf

Sie haben ein Problem? Jeder Mensch hat seine Einstellungen, seine Werte und seine Vorstellungen im Zusammenleben und bei der Zusammenarbeit. Und doch können unterschiedliche Ansichten aufeinanderprallen (Konflikt). Solche Konflikte sind belastend. Der Arbeitsschutzausschuss des Kirchenkreises schlesische Oberlausitz hat deshalb ein Konfliktlösungsschema erarbeitet. Prüfen Sie an Hand des Schemas, ob für Sie wirklich ein Konflikt vorliegt. Das Schema zeigt den Verfahrensweg auf. Suchen Sie das Gespräch und/oder holen Sie sich entsprechende Hilfe!


Verfahren Mutterschutz Stand 25.06.2019.pdf

Was gibt es zu beachten, wenn dem Arbeitgeber eine Schwangerschaft angezeigt wird? Sie finden in der Handlungshilfe „Verfahren Mutterschutz, Stand 25.6.2019.pdf“ eine Übersicht über das von Ihnen einzuleitende Verfahren. Bei Rückfragen unterstützt Sie die Fachkraft für Arbeitssicherheit und die Betriebsärztin. Im Folgenden finden Sie die pdf-Formulare: Mutterschutz – Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz – Untersuchungsauftrag Mutterschutz – Formulare Staatliche Aufsichtsbehörde Sachsen und Brandenburg Mutterschutz – Broschüre „Leitfaden zum Mutterschutz“

Mutterschutz Gefaehrdungsbeurteilung nach MuSchG EFAS.pdf

Mutterschutz und allgemeines Formular untersuchungsauftrag.pdf

Mutterschutz Mitteilung Sachsen…smwa lds musch 2018 12 18.pdf

Mutterschutz Mitteilung Brandenburg ueber die Beschaeftigung einer Schwangeren Stillenden bzw. Taetigkeit einer schwangeren stillenden Schuelerin Studentin 27 Abs. 1 S. 1 Nr. .pdf

Mutterschutz Broschuere mutterschutzgesetz bmfsfj.pdf

Arbeitssicherheit NEWS

Änderung der Verordnung über Arbeitsstätten/ASR 3.7 Lärm

Wussten Sie, dass Lärm Stress auslösen kann?

Nicht das Innenohr betreffende Lärmwirkungen werden als Lärm-Stress (Fachbegriff: extra-aurale Lärmwirkung) bezeichnet. Dabei geht es um die Geräusche, die die Kommunikation und die Konzentrationsfähigkeit/Aufmerksamkeit der Beschäftigten beeinträchtigen.

Die ASR A3.7 berücksichtigt dabei gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse.

Weiterhin soll die ASR A3.7 auch den Lärmschutz in Büros oder Bildungseinrichtungen sicherstellen. Dazu wird eine Vielzahl von Bedingungen aufgestellt, die eine fortschreitende Senkung des tatsächlichen Schalldruckpegels (Maßeinheit des Schalls) möglich machen.

Schutzziel ist, den Lärmpegel so weit zu reduzieren, dass keine arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren auftreten. Und – die Schutzziele der Arbeitsstättenverordnung werden mit dieser ASR A3.7 konkretisiert.

Hier kann die ASR A3.7 Lärm heruntergeladen werden…

Stand: 02/2019


Information der EFAS für Kindertagesstätten

Die EFAS hat 2 neue Informationsblätter, die die Kindertagesstätten betreffen, herausgegeben:

  • zu Infektionen, die in Kindertagesstätten im Rahmen von Vorsorge und Mutterschutz berücksichtigt werden

Hier finden Sie die Information:

https://www.efas-online.de/images/files/hygiene-infektionsschutz/zu_Infektionskrankheiten_in_Kitas.pdf

  • zum Unterschied zwischen arbeitsmedizinischer Vorsorge und Einstellungsuntersuchungen in Kindertagesstätten

Hier finden Sie die Information:

https://www.efas-online.de/images/files/hygiene-infektionsschutz/zum_Unterschied_zw_Vorsorge_u_Einstellung.pdf

Stand 08/2018


Gefährdungsbeurteilung

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) konkretisieren die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Mit der ASR V3 (Ausgabe: Juli 2017 (GMBl 2017, S. 390)) wurde die Vorgehensweise zur Gefährdungsbeurteilung konkretisiert.

Bei Einhaltung der Technischen Regeln kann der Arbeitgeber insoweit davon ausgehen, dass die entsprechenden Anforderungen der Verordnung erfüllt sind. Wählt der Arbeitgeber eine andere Lösung, muss er damit mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen.

Den genauen Wortlaut finden Sie hier:

https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/ASR/pdf/ASR-V3.pdf?__blob=publicationFile&v=3.

Stand: 11/2017


Fristen für die Arbeitsmedizinische Vorsorge

Die Fristen für die Arbeitsmedizinische Vorsorge haben sich geändert:

Der Arbeitgeber muss die Erstvorsorge (Pflicht- und Angebotsvorsorge) vor Aufnahme der Tätigkeit veranlassen oder anbieten.
Die Zweitvorsorge erfolgt grundsätzlich nach einem Jahr.
Ausnahmen:
– Feuchtarbeit, Zweitvorsorge nach 6 Monaten
– Auslandstätigkeit, Zweitvorsorge nach 24 Monaten
– Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung in Kindertagesstätten, Zweitvorsorge
– ohne Immunität gegenüber Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Keuchhusten nach einem Jahr
– mit Immunität gegenüber Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Keuchhusten nach 10 Jahren
– Gefährliche Baumarbeiten als Eignungsuntersuchung anlassbezogen
Der Arbeitgeber ermöglicht Folgevorsorgen alle 3 Jahre für
– Arbeiten am Bildschirm
– Feuchtarbeit
– Muskel-Skelettbelastung
– Arbeiten im Lärm
– Auslandstätigkeit
– Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung in Pflegeeinrichtungen.
Ausnahme:
– Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung in Kindertagesstätten
– Folgevorsorge in der Regel alle 10 Jahre

Quelle: Ergänzungen zum Leitfaden der EFAS (z. Z. noch nicht erschienen).

Den genauen Wortlaut finden Sie hier:

www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Ausschuesse/AfAMed/AMR/AMR-2-1.html;jsessionid=9B3FA43A3A899348976B53CC1E8D8881.s2t2

Stand: 02/2017


Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättV)

Die Arbeitsstätten-Verordnung hat sich mit Wirkung vom 3.12.2016 verändert.

Die Arbeitsstättenverordnung – ArbStättV (BGBl. I Nr. 44 vom 24.8.2004, S. 2179) enthält Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten. Gleichzeitig ist die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) außer Kraft gesetzt worden.

Das sind die wichtigsten Änderungen:

– Für Telearbeitsplätze  sind Gefährdungsbeurteilungen bei erstmaliger Einrichtung durchzuführen. Die Beschäftigten sind zu unterweisen. Die Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen sind anzuwenden.

Klargestellt wurde, das Mobile Arbeiten nicht zur Tele-Arbeit gehören

Gefährdungen müssen beurteilt werden. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen müssen an die Mitarbeiter kommuniziert werden. Die Umsetzung muss kontrolliert werden.

– Konkretisiert wurde, auf welche psychischen Belastungen im Zusammenhang mit Arbeitsstätten geachtet werden muss: Lärm, Beleuchtung, Raumklima, Platzmangel, ergonomische Mängel. Z. B. muss Schutz gegen übermäßige Sonneneinstrahlung  möglich sein.

– Die Unterweisungen der Beschäftigten wurden konkretisiert. Grundlage sind die Gefährdungsbeurteilungen. Dazu gehören u. a. Unterweisungen zu Gesundheit und Sicherheit im Zusammenhang mit der Arbeitsstätte, der Tätigkeit sowie arbeitsplatz-spezifische Maßnahmen. Die Arbeitgeber müssen weiterhin die Beschäftigten z. B. unterweisen über Brandschutzmaßnahmen, Erste Hilfe, Fluchtwege und Notausgänge. Risikounterweisungen wurden konkretisiert (z. B. für Maßnahmen im Gefahrenfall).

– Arbeitsräume sollen ausreichend Tageslicht und Fenster haben (Ausnahme: bauliche Gegebenheiten) = Sichtverbindung nach außen. Eine Kleiderablage ist zur Verfügung zu stellen (nur wenn keine Umkleideräume zur Verfügung stehen).

Verkehrswege, Fluchtwege und Notausgänge sind ständig frei zu halten. Der Arbeitgeber hat Vorkehrungen zu treffen, dass die Beschäftigten sich bei Gefahr unverzüglich in Sicherheit bringen können. Flucht- und Rettungspläne sind aufzustellen, wenn Lage, Ausdehnung und Art der Benutzung der Arbeitsstätte dies erfordern.

– Klarstellung Nichtraucherschutz (bei Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr), es müssen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten getroffen werden.

– Die Inhalte der Bilschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) sind in die Arbeitsstättenverordnung integriert worden.

– Die Arbeitsstättenrichtlinien gelten bis zur Überarbeitung durch den Ausschuss für Arbeitsstätten (längstens jedoch 6 Jahre) weiter fort.

Stand: 01/2017