Ev. Ortskirchengemeinde Meuselwitz-Reichenbach/OL
Taufe

Taufe

1.  Wir Christen lassen uns oder unsere Kinder taufen, weil damit unsere Fürsorge für unsere Kinder oder auch unsere Hoffnungen an das Leben an ihr Ziel kommen. Mehr und Größeres als mit der Taufe können wir für sie und für uns nicht tun. Denn wir ändern den Lauf unseres Geschickes. Wir sind nicht mehr dem menschlich schicksalhaften, tragischen Ende – Tod – ausgeliefert, mit der Taufe gehören wir Gott.

In der Taufe hört der Mensch: „So spricht der HERR, der euch erschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen du bist mein.(Jes 43,1).

Mit der Taufe findet das Leben des Menschen also ein neues Ziel. Nicht für das Grab, sondern für Gott kommen wir zur Welt, ziehen Kinder unter Mühen und Bangen groß und hoffen für uns nur das Beste. In der Taufe geschieht dieses Beste für uns und unsere Kinder – unzerstörbar. Es ist Gottes großes JA zu einem jeden von uns.

2.  Mit der Taufe treten wir ein in die Kirchengemeinde, die Gemeinschaft der Heiligen. Diese Gemeinschaft der Christen unterwirft sich nicht den pessimistischen oder resignierten Weltanschauungen, die da lauten „Das ist halt so”, „Da kann man nichts machen”, „Da müssen wir durch”. Wir geben dem Tod nicht recht, und räumen ihm nicht das Feld. Christen gehen gegen Niedergang und Untergangsängste an. Denn „Jesus Christus sagt: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.”

Die Christen nehmen Gott ernst, wenn er sagt, das Leben, die Liebe und das Glück kommt von mir und das soll euch gehören, das könnt ihr bei mir finden.

Deshalb wissen die Christen vom Glück, von der Freude, vom guten Ziel ihres Lebens, vom Sinnvollen ihres Denkens und Handelns. Das erfahren sie aus der Bibel, das spüren sie im eigenen Gebet, erleben es im Gottesdienst und bekommen es zugesprochen in Taufe und Abendmahl. Da handelt Gott heilsam und heilend an uns.

Wir und unsere Kinder lernen so, unser Leben an die liebende Macht Gottes zu binden. Wir üben uns darin, das Helle und Freundliche, das Starke und Bleibende in unser Denken einzubauen und begründet auf Gottes Güte zu vertrauen. Darauf richten wir unser Leben aus. In schweren Momenten haben wir damit ein starkes Gegengewicht, das uns Trost und Halt, Ausblick und Zukunft schenkt. Damit stehen uns Leistungsreserven zur Verfügung, können wir Überlebenskräfte und Lebensfreude mobilisieren, die sonst nirgends zu haben sind.

All das kommt von Gott. All dieser Mehrwert des Lebens kommt durch den Glauben, durch das Vertrauen an den gütigen, allmächtigen Gott. Die Taufe ist der Einsteig zu diesem großen PLUS unseres Lebens.

Taufe / Kinder

Warum Taufe?

Was wir wert sind, sehen wir an der Taufe. Die Taufe ist ein Zeichen für den Weg, den Jesus gegangen ist:

Er ging in den Tod und aus dem Tod ins Leben. Das Wasser bedeutet den Tod. Wer aus dem Wasser gerettet wird, der lebt. An der Taufe erfahren wir, dass wir von Gott nicht geschaffen sind, um zu sterben, sondern um zu leben.

Die Taufe gibt uns die Gewissheit, dass wir Gottes mündige Kinder und freie Menschen sind, die zu ihm sagen dürfen: Lieber Vater!

Die Taufe zeigt den unendlichen Wert, den wir für Gott haben. Wir brauchen uns nicht zu überschätzen und nicht an uns zu verzweifeln. Wir können uns selbst bejahen, weil Gott uns bejaht und zu uns steht.

Wir taufen Kinder. Das ist gut. Denn Gottes Liebe zu uns hängt nicht von unserer Einsicht, unserer Mühe und unserem Glauben ab. Es ist Gottes JA zu uns.

Wir taufen Erwachsene. Das ist gut. Denn ohne unseren Willen, unseren Entschluss, unsere Hingabe, unsere Liebe und Dankbarkeit kann sich nicht erfüllen, was Gott mit uns vorhat.

Wir berufen uns auf den Auftrag, den Jesus gegeben hat, und auf sein Versprechen, dass er bei uns bleibe bis ans Ende der Welt.

(nach Jörg Zink)

Der erste Schritt – die Anmeldung

Um den Termin, alles Organisatorische und Ihre Wünsche für die Taufe abzuklären, treffen wir uns, am Besten gleich mit Ihrem Kind, zwei oder drei Wochen zuvor im Pfarramt in Reichenbach. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennen zu lernen.

Bei dieser Anmeldung wäre es hilfreich, wenn Sie folgendes dabei hätten.

1. den Geburtsschein Ihres Kindes und, wenn Sie verheiratet sind, auch das Familienstammbuch in das die Taufe eingetragen werden kann.

2. das Datum und den Ort Ihrer eigenen Taufe (zum Ausfüllen des Formulars benötigen wir dies von beiden Elternteilen). Bitte zögern Sie auch nicht, uns zu sagen, wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, dies hat keine Auswirkungen darauf, ob Ihr Kind getauft wird.

3. von den Taufpaten: Name – Wohnort, Beruf – Konfession. (Achtung: Taufpaten dürfen eine andere Konfession haben, also methodistisch, katholisch, orthodox sein. Baptisten lehnen die Kindertaufe ab und können deswegen keine Taufpaten bei uns werden. Dasselbe gilt für aus der Kirche ausgetretene, denn das Patenamt hat ja die Glaubenserziehung des Kindes zur Aufgabe. Ausgetretene können aber Taufzeugen sein, die bei der Taufe dabei sind, aber nicht als Paten in die Kirchenbücher eingetragen werden.)

Wenn Paten oder Patinnen außerhalb der Kirchengemeinde Meuselwitz-Reichenbach wohnen, bitten wir um eine sog. Patenbescheinigung. Diese erhält man im Pfarramt des Ortes, wo man mit Hauptwohnsitz gemeldet ist.

4. Sie können für Ihr Kind auch schon einen Taufspruch aussuchen. Gerne können Sie den aus der Liste nehmen, die wir Ihnen weiter unten aufgeführt haben, aber genauso können Sie selbst in der Bibel oder im Internet fündig werden. Wichtig ist für uns, dass der Taufspruch aus der Bibel stammt, und dass er nicht nur den Zuspruch Gottes enthält, sondern auch einen Anspruch an das Kind. Was will Gott für mich sein? Was soll ich für Gott sein? könnten die Leitfrage dabei heißen.

Ein Tipp: Bitte achten Sie auch darauf, dass er nur so lang ist, dass er gut auswendig zu lernen ist.

5. Für jede Familie, die es wünscht, hält unsere Gemeinde eine kostenlose Taufkerze bereit. Diese Kerze ist so gedacht, dass bis zur Konfirmation sie an jedem Jahrestag der Taufe sie für das Kind angezündet werden kann. Bei den Taufgedächtnisgottesdiensten, zu denen Sie rechtzeitig eine Einladung erhalten werden, bitten wir die Familien, die Taufkerzen mitzubringen.

Das Taufgespräch

Am Abend vor der Taufe soll uns nicht das ganze Organisatorische einer Taufe beschäftigen, sondern wir wollen uns 15-20 Minuten Zeit nehmen, und uns mit dem Herzen auf die Taufe ihres Kindes vorzubereiten. Was geschieht da für unser Kind in der Taufe, worüber freuen wir uns so sehr, dass wir ein ganzes Familienfest daraus machen? So eingestimmt, gehen wir vielleicht noch freudiger diesen Tag an.

Zur Taufe selbst

Wir haben den Ablauf einer Taufe einmal für Sie abgedruckt. Bitte lesen Sie ihn genau durch und stellen Sie uns ruhig im Taufgespräch Fragen dazu.

Im Gottesdienst halten wir für die Tauffamilie ein bis zwei Bankreihen frei, die direkt vor dem Taufstein stehen (ca. 15-25 Personen). Es reicht daher, wenn Sie eine Viertelstunde vor Gottesdienstbeginn kommen. Kinder sind in einem Taufgottesdienst willkommen, d. h. die Gemeinde rechnet mit Kinderlauten und kleinen unruhigen Momenten.

Der Ablauf der Taufe

Die Taufe beginnt nach dem Lied nach der Predigt.

Liebe Gemeinde, in diesem GD sollen das Kind N.N. das Sakrament der Hl. Taufe empfangen.

Begrüßung der Tauffamilie und Bitte nach vorne zu kommen

Hört nun die Worte, mit denen unser HERR, Jesus Christus, uns dieses Sakrament geschenkt hat:

Einsetzungsworte zur Hl. Taufe aus Mt 28, 18-20.

„Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.”

Vaterunser

Und so wollen wir, Gemeinde, Eltern und Paten gemeinsam auf die Frage: „Was glaubst Du?” unser Taufbekenntnis erneuern und stellvertretend für diese Kinder das

Glaubensbekenntnissprechen.

Wir haben von unserem Glauben gesungen, gebetet, Abschnitte aus der Bibel gehört und gemeinsam vor Gott unseren Glauben bekannt. Und so frage ich euch Eltern und Paten, wollt ihr, dass dieses Kind N.N. auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden, so antwortet ja. JA.

Versprecht ihr mit ganzem Herzen und all eurer Kraft dafür zu sorgen, dass diese Kinder im christlichen Glauben unterwiesen und erzogen werden, so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe.

(Pate übernimmt das Kind und hält es über die Taufe)

Taufe:  So bringt das Kind zur Taufe. N.N. ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

(Kind zur Mutter, Pfarrer legt Hand auf Kopf des Kindes)

Der Gott aller Gnade, der dich berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Jesus Christus, der wolle dich voll bereiten, stärken, kräftigen, gründen und durch den Glauben bewahren zum Ewigen Leben. Amen.

So nehmen wir dich auf in die Gemeinde Jesu Christi und bezeichnen dich mit dem Zeichen des Kreuzes zum Zeugnis, dass du dich in aller kommenden Zeit nicht schämen sollst, zu bekennen den Glauben an den Gekreuzigten. Amen.

(Pate entzündet Taufkerze – Urkunden verlesen, ausgeben

Alle begeben sich zum Altar)

Liebe Eltern und Paten! Nehmt euch in Treue eures Kindes an. Bezeugt ihm seine Taufe und tragt Sorge, dass dieses Kind unter dem Worte Gottes lebt, damit es Gott erkennt und seinen Willen tut. Betet allezeit für euer Kind, dass es in der Gemeinschaft unseres HERRN Jesus Christus bleibt. Seid mit eurem Leben und Glauben und eurer treuen Zugehörigkeit zur Gemeinde ein gutes Vorbild für euer Kind.

(Familie am Altar knien)

Einsegnung: Und der Segen Gottes, des Allmächtigen und Barmherzigen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, ER komme über euch und bleibe bei euch, jetzt und immer dar. Amen.

Lied

(Gottesdienst wird fortgesetzt)

Ein Hinweis: Das Fotografieren während des Gottesdienstes am Sonntagmorgen ist laut Synodalbeschluss der Landeskirche nicht erwünscht. Wir bitten Sie, sich daran zu halten. Herzlichen Dank! Nach dem Gottesdienst können gerne Bilder an der Taufe oder am Altar gemacht werden.

Der Taufspruch

Gott lässt deinen Fuß nicht wanken, er, der dich behütet schläft nicht

Hier eine Liste von möglichen Taufsprüchen. Wie schon gesagt, gibt es in der Bibel noch viele andere schöne Taufsprüche.

(1) 1.Mose 12,2: Gott spricht: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.

(2) 1.Mose 26,24b: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und ich will dich segnen.

(3) 5. Mose 4,31: Der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen noch verderben.

(4) Nehemia 1,5: Gott hält den Bund und die Treue denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.

(5) Ps 16,11: Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.

(6) Ps 17,8: Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel.

(7) Ps 23,1: Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

(8) Ps 31,8a: Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte.

(9) Ps 36,6: Gott, deine Güte reicht so weit der Himmel ist und deinen Wahrheit soweit die Wolken gehen.

(10) Ps 36,10: Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

(11) Ps 54,6: Siehe, Gott steht mir bei, der HERR erhält mein Leben.

(12) Ps 67,2: Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse uns sein Angesicht leuchten.

(13) Ps 103,2: Lobe den HERRN, meine Seele und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat.

(14) Ps 106,1: Danket dem HERRN, denn seine Güte währet ewiglich.

(15) Ps 121,1f: Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

(16) Ps 139,5: Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

(17) Ps 139,14: Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.

(18) Jesaja 43,1: So spricht der HERR, der dich erschaffen hat: Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

(19) Jes 43,13: Gott spricht: Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir.

(20) Jes 49,16: So spricht der HERR: Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet.

(21) Jes 49,23: So spricht der HERR: Du wirst erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren.

(22) Jes 66,13: Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

(23) Matthäus 5,9: Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

(24) Matthäus 6,33: Trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

(25) Matthäus 28,20b: Christus spricht: Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.

(26) Lukas 10,20: Freuet euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.

(27) Lukas 18,16: Jesus rief die Kinder zu sich und sprach: Lasst die Kinder zu mir kom­men und hindert sie nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.

(28) Johannes 8,12: Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das ewige Leben haben.

(29) Johannes 14,6a: Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

(30) Römer 15,13: Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben.

(31) 1.Korinther 1,9: Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres HERRN.

(32) 2.Kor 5,17: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

(33) 2.Kor 9,15: Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe.

(34) Galater 3,26: Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.

(35) Philipper 1,6: Gott, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Jesus Christi.

(36) 2.Thessalonicher 3,3: Der Herr ist treu, der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.

(37) 1.Johannes 3,1: Seht, welch Liebe hat uns der Vater erwie­sen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch.

(38) 1.Johannes 4,19: Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.

(39) 1.Johannes 5,4: Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Taufe – und wie geht es weiter?
Mit dem Versprechen, das Sie bei der Taufe geben, will die Kirchengemeinde Sie nicht allein lassen. Wir machen Angebote für nahezu alle Alterstufen, damit Kinder und Jugendliche von Ihrer Gemeinde begleitet werden.

Ein Tipp: Die Heimatrundschau, das Amtsblatt der Stadt Reichenbach, und die Aushänge in den Schaukästen und unsere Homepage halten Sie auf dem Laufenden.

Evangelische Kindertagesstätte Meuselwitz
Wenn sie ihr Kind in einen überschaubaren traditionsreichen Kindergarten in naturnaher Umgebung mit evangelischem Profil geben wollen, dann sind Sie uns herzlich willkommen. Ab der Krippe stehen wir Kindern und Eltern zur Seite im Lernen und im Erobern der Welt.

Taufgedächtnis
Zweimal im Jahr feiert unsere Gemeinde einen Taufgedächtnisgottesdienst in dem mit kleinen Aktionen an die eigene Taufe erinnert wird. Dazu laden wir schriftlich ein.

Kindergottesdienst
In allen großen Gottesdiensten lädt ein Team von Müttern und Pädagoginnen die Kinder zu ihrer Verkündigung ein. Sie gehen nach der Epistel und sind zum Segen zurück.

Gottesdienst für Groß und Klein
Viermal im Jahr feiern wir in Reichenbach und Meuselwitz Familiengottesdienst. Es wird dann auch Familienabendmahl angeboten, damit Eltern und Kinder gemeinsam feiern können.

Religionsunterricht
Im Religionsunterricht werden Themen christlicher Ethik und biblische Geschichten mit den Kindern erarbeitet. Der Religionsunterricht untersteht von seinen Inhalten der kirchlichen Aufsicht.

Kinderkreis
Mit dem Eintritt in die Schule bietet wir während der Schulzeiten mittwochs von der 1.-6. Klasse Kinderkreis an, der von unserer Kantorin Angela Volke geleitet wird. Inhalt ist ein vielseitiges Kinderprogramm, das vom gemeinsamen Singen und Beten, Essen und Trinken bis hin zu Spielen und Basteln reicht.

Flötenkreise
Ob als Anfängerin oder als Fortgeschrittener bei unserer Kantorin kann jedes Kind Flötespielen lernen

Konfirmandenunterricht
Wenn Ihr Kind 14 Jahre alt bzw. im 7. Schuljahr ist, dann kann es den Konfirmandenunterricht besuchen und sich zum Abschluss konfirmieren lassen. In dieser Zeit und danach besteht die Möglichkeit, in die Junge Gemeinde zu gehen und den jugendlichen Glauben zu leben.

Junge Gemeinde
Unsere Junge Gemeinde wird von Jugendlichen geleitet. Da kann jeder und jede mitzumachen und evtl. auch Verantwortung im Leitungskreis zu übernehmen und so die kirchliche Arbeit näher kennenlernen und gestalten.

Taufe / Erwachsene

Warum Taufe?
Menschen, die nach der Taufe fragen, dürfen wissen, dass damit ihre Sehnsucht nach Leben an ihr Ziel kommt. Mehr und Größeres können wir für uns nicht tun. Denn wir ändern den Lauf unseres Geschickes. Wir leben nicht mehr auf das menschlich schicksalhafte, tragische Ende – Tod – hin, mit der Taufe leben wir auf Gott hin.

In der Taufe hört der Mensch: „So spricht der HERR, der euch erschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen du bist mein.(Jes 43,1).

Mit der Taufe findet das Leben des Menschen also ein neues Ziel. Nicht für das Grab, sondern für Gott leben wir, rappeln uns immer wieder auf, überwinden Widerstände und hoffen das Beste für die Zukunft. In der Taufe geschieht dieses Beste für uns – unzerstörbar. Es ist Gottes großes JA zu einem jeden von uns. 

Mit der Taufe treten die Getauften ein in die Kirchengemeinde, die Gemeinschaft der Heiligen. Diese Gemeinschaft der Christen unterwirft sich nicht den pessimistischen oder resignierten Weltanschauungen, die da lauten „Das ist halt so”, „Da kann man nichts machen”, „Da müssen wir durch”. Wir geben dem Tod nicht Recht, und räumen ihm nicht das Feld. Christen gehen gegen Niedergang und Untergangsängste an. Denn „Jesus Christus sagt: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.”

Die Christen nehmen Gott ernst, wenn er sagt, das Leben, die Liebe und das Glück kommt von mir und das soll euch gehören, das könnt ihr bei mir finden.

Deshalb wissen die Christen vom Glück, von der Freude, vom guten Ziel ihres Lebens, vom Sinnvollen ihres Denkens und Handelns. Das erfahren sie aus der Bibel, das spüren sie im eigenen Gebet, erleben es im Gottesdienst und bekommen es zugesprochen in Taufe und Abendmahl – Gott handelt heilsam und heilend an uns.

Wir lernen so, unser Leben an die liebende Macht Gottes zu binden. Wir üben uns darin, das Helle und Freundliche, das Starke und Bleibende in unser Denken und Handeln einzubauen und begründet auf Gottes Güte zu vertrauen. Darauf richten wir unser Leben aus. In schweren Momenten haben wir so ein starkes Gegengewicht, das uns Trost und Halt, Ausblick und Zukunft schenkt. Damit stehen uns Leistungsreserven zur Verfügung, können wir Überlebenskräfte und Lebensfreude mobilisieren, die sonst nirgends zu haben sind.

All das kommt von Gott. All dieser Mehrwert des Lebens kommt durch den Glauben, durch das Vertrauen an den gütigen, allmächtigen Gott. Die Taufe ist der Einsteig zu diesem großen PLUS unseres Lebens.

Der erste Schritt – die Anmeldung
Um den Termin, alles Organisatorische und Ihre Wünsche für die Taufe abzuklären, treffen wir uns, spätestens zwei oder drei Wochen zuvor im Pfarramt in Reichenbach (Kontaktdaten s. letzte Seite). Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennen zu lernen.

Bei dieser Anmeldung wäre es hilfreich, wenn Sie folgendes dabei hätten.

1. ihre Geburtsurkunde und, wenn Sie verheiratet sind, auch das Familienstammbuch in das die Taufe eingetragen werden kann.

2. Taufpaten benötigen Sie als Erwachsene nicht. Paten bekennen und vermitteln den Glauben stellvertretend für das Kind, bis es erwachsen ist und selbst in dieses Ja einstimmen kann. Das würde bei einem Kind dann in der Konfirmation geschehen.

3. Sie können für sich auch schon einen Taufspruch aussuchen. Gerne können Sie den aus der Liste nehmen, die wir Ihnen weiter unten aufgeführt haben, aber genauso können Sie selbst in der Bibel oder im Internet fündig werden. Wichtig ist für uns, dass der Taufspruch aus der Bibel stammt, und dass er nicht nur den Zuspruch Gottes enthält, sondern auch einen Anspruch an Sie. Was will Gott für mich sein? Was soll ich für Gott sein? könnten die Leitfrage dabei heißen.

Ein Tipp: Bitte achten Sie auch darauf, dass er nur so lang ist, dass er gut auswendig zu lernen ist.

4. Für jeden Täufling, der es wünscht, hält unsere Gemeinde eine kostenlose Taufkerze bereit. Diese Kerze ist so gedacht, dass sie an jedem Jahrestag der Taufe angezündet werden kann.

5. Der Taufunterricht: Jede und jeder, der getauft werden will, muss vorher einen Taufunterricht absolvieren. Das ist von Beginn an so. Im Taufbefehl aus dem Matthäus-Evangelium Kapitel 28 Vers 20 sagt Jesu selbst: „…und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.” Kinder holen diesen Taufunterricht mit dem Konfirmandenunterricht nach, Erwachsene erhalten ihn vor der Taufe.

Rechnen Sie mit sieben Abenden von jeweils 90 Min., deren genaue Termine wir mit Ihnen festlegen, und an denen wir mit Ihnen über die grundlegenden Fragen des Glaubens sprechen. Sie erhalten von uns dazu eine Mappe mit den nötigen Unterlagen. Schön wäre es, wenn sie sich eine Lutherbibel und ein Gesangbuch anschaffen könnten. Wir helfen gerne bei Auswahl und Erwerb.

Das Abschlussgespräch
Am letzten Abend dieses Taufunterrichts ist ein Gespräch vorgesehen, das zu Tage bringen soll, ob Sie mit den Grundlagen des christlichen Glaubens vertraut sind und selbst Zeugnis geben können von dem, was sie bewogen hat, sich taufen zu lassen. Denn mit der Taufe antworten Sie auf die Frage des Täufers: Was glaubst Du? mit dem Glaubensbekenntnis.

Zur Taufe selbst
Wir haben den Ablauf einer Taufe einmal für Sie abgedruckt. Bitte lesen Sie ihn genau durch und stellen Sie uns ruhig Fragen dazu.

Im Anmeldungsgespräch oder gegen Ende des Erwachsenenunterrichts verabreden wir gemeinsam einen für Sie guten Termin Ihrer Taufe. Die Taufe findet immer im sonntäglichen Gemeindegottesdienst statt. Das geschieht deshalb, weil Sie in diese Gemeinde hineingetauft werden und die Gemeinde wissen soll, dass sie sich nun um dieses neue Gemeindeglied besonders bemühen sollte, um ihm den Anfang so leicht und freundlich wie möglich zu machen.

Im Gottesdienst halten wir für die Taufgesellschaft ein bis zwei Bankreihen frei, die direkt vor dem Taufstein stehen (ca. 15-25 Personen). Es reicht daher, wenn Sie eine Viertelstunde vor Gottesdienstbeginn kommen. Kinder sind in einem Taufgottesdienst willkommen, d. h. die Gemeinde rechnet mit Kinderlauten und kleinen unruhigen Momenten.

Der Ablauf der Taufe

Die Taufe beginnt nach dem Lied nach der Predigt.

Liebe Gemeinde, in diesem GD sollen der/die KatechumenIn N.N. das Sakrament der Hl. Taufe empfangen.

Begrüßung der Taufgesellschaft mit Bitte nach vorne zu kommen

Hört nun die Worte, mit denen unser HERR, Jesus Christus, uns dieses Sakrament geschenkt hat:

Einsetzungsworte zur Hl. Taufe aus Mt 28,18-20.

Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.”

Vaterunser

Und so wollen wir, Gemeinde und Katechumene, gemeinsam auf die Frage: „Was glaubst Du?” unser Taufbekenntnis als Gemeinde erneuern und als Täufling erstmals mit dem …

Glaubensbekenntnis sprechen.

Liebe(r) N.N., Du bist in der Lehre des Evangeliums und dem rechten Gebrauch der Sakramente unterwiesen und hast darüber vor mir als Vertreter der Gemeinde Rechenschaft abgelegt. Du willst durch die Heilige Taufe ein verantwortliches Glied der Kirche Christi werden, willst am Abendmahl teilnehmen und die Gemeinde mit bauen, auch indem Du das Recht wahrnimmst auf Paten- und Gemeindeämter.

Und so frage ich dich: N.N. willst Du auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden, so antworte: Ja.

Versprichst Du im christlichen Glauben zu bleiben und zu wachsen und Deinem Auftrag gemäß deiner Familie und Deinen Nächsten ein(e) gute(r) Zeuge/Zeugin Deines Glaubens zu sein, so lange Du lebst, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.

(Katechumene tritt an die Taufe)

Taufe: So taufe ich Dich, N.N., auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

(Pfarrer legt Hand auf Kopf des Katechumenen)

Der Gott aller Gnade, der dich berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Jesus Christus, der wolle dich voll bereiten, stärken, kräftigen, gründen und durch den Glauben bewahren zum Ewigen Leben. Amen.

So nehmen wir dich auf in die Gemeinde Jesu Christi und bezeichnen dich mit dem Zeichen des Kreuzes zum Zeugnis, dass du dich in aller kommenden Zeit nicht schämen sollst, zu bekennen den Glauben an den Gekreuzigten. Amen.

(Taufkerze entzünden – Urkunden verlesen, ausgeben

Alle begeben sich zum Altar)

Wort an den/die Getaufte(n): Liebes Glaubensgeschwister. Du bist nun zum Heiligen Abendmahl zugelassen und wirst es gleich mit uns gemeinsam feiern. Du willst in diese Gemeinschaft Gottes, in die Gemeinde. Zu ihr gehörst Du nun verantwortlich dazu. Empfange die Wegzehrung, die Dir Gott schenkt für den Weg durch das Leben hin zu IHM und sei fröhlich über und dankbar für diese große Gnade.

Wort an die Gemeinde: Liebe Gemeinde, ich bitte euch inständig, steht diesem im Glauben noch so jungen Christen bei, damit er/sie im Glauben gefestigt wird. Schließt Ihn/sie ein in euer Gebet und gebt ihm/ihr keinen Anlass zum Unglauben und Ungehorsam gegen Gott. Schimpft nicht über die Kirche, helft sie zu bessern und zu bauen. Lasst dieses junge Gemeindeglied in seinen Fragen und Zweifeln nicht allein, es braucht euch, um in der Gemeinde Jesu Christi Fuß zu fassen und den Weg zu gehen, der zum Leben führt.

(Getaufte(r) kniet am Altar nieder)

Einsegnung: Und der Segen Gottes, des Allmächtigen und Barmherzigen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, ER komme über euch und bleibe bei euch, jetzt und immer dar. Amen.

Lied

(Gottesdienst wird fortgesetzt)

Ein Hinweis: Das Fotografieren während des Gottesdienstes am Sonntagmorgen ist laut Synodalbeschluss der Landeskirche nicht erwünscht. Wir bitten Sie, sich daran zu halten. Herzlichen Dank! Nach dem Gottesdienst können gerne Bilder an der Taufe oder am Altar gemacht werden.

Der Taufspruch

  • 1. Mose 12,2: Gott spricht: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
  • 1. Mose 26,24b: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und ich will dich segnen.
  • 5. Mose 4,31: Der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen noch verderben.
  • Nehemia 1,5: Gott hält den Bund und die Treue denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
  • Psalm 16,11: Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.
  • Psalm 17,8: Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel.
  • Psalm 23,1: Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
  • Psalm 31,8: Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte.
  • Psalm 36,6: Gott, deine Güte reicht so weit der Himmel ist und deinen Wahrheit soweit die Wolken gehen.
  • Psalm 36,10: Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. Psalm 54,6: Siehe, Gott steht mir bei, der HERR erhält mein Leben.
  • Psalm 67,2: Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse uns sein Angesicht leuchten.
  • Psalm 103,2: Lobe den HERRN, meine Seele und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat.
  • Psalm 106,1: Danket dem HERRN, denn seine Güte währet ewiglich.
  • Psalm 121,1f: Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
  • Psalm 139,5: Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
  • Psalm 139,14: Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.
  • Jesaja 43,1: So spricht der HERR, der dich erschaffen hat: Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
  • Jesaja 43,13: Gott spricht: Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir. Jesaja 49,16: So spricht der HERR: Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet.
  • Jesaja 49,23: So spricht der HERR: Du wirst erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren.
  • Jesaja 66,13: Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Matthäus 5,9: Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.
  • Matthäus 6,33: Trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
  • Matthäus 28,20b: Christus spricht: Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.
  • Lukas 10,20: Freuet euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.
  • Lukas 18,16: Jesajaus rief die Kinder zu sich und sprach: Lasst die Kinder zu mir kom­men und hindert sie nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.
  • Johannes 8,12: Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das ewige Leben haben.
  • Johannes 14,6a: Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
  • Römer 15,13: Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben. 1. Korinther 1,9: Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesajaus Christus, unseres HERRN.
  • 2. Korinther 5,17: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
  • 2. Korinther 9,15: Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe.
  • Galater 3,26: Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesajaus.
  • Philipper 1,6: Gott, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Jesu Christi.
  • 2. Thessalonicher 3,3: Der Herr ist treu, der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
  • 1. Johannes 3,1: Seht, welch Liebe hat uns der Vater erwie­sen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch.
  • 1. Johannes 4,19: Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
  • 1. Johannes 5,4: Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Taufe – und wie geht es weiter?

Ein Tipp: Die Heimatrundschau, das Amtsblatt der Stadt Reichenbach, die Aushänge in den Schaukästen und unsere homepage www.ev-kirche-reichenbach-meuselwitz.de halten Sie auf dem Laufenden.
Unsere Angebote für nahezu alle Alterstufen:
Mit dem Versprechen, das Sie bei der Taufe geben, will die Kirchengemeinde Sie nicht allein lassen. Wir machen Angebote für nahezu alle Altersstufen, damit sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene und Senioren von Ihrer Gemeinde begleitet werden. Dazu haben wir in der Folge die wichtigsten Gemeindeangebote aufgeführt.

Evangelische Kindertageseinrichtung Meuselwitz

www.kitameuselwitz.de Wenn sie ihr Kind in einen überschaubaren traditionsreichen Kindergarten in naturnaher Umgebung mit evangelischem Profil geben wollen, dann sind Sie uns herzlich willkommen. Ab der Krippe stehen wir Kindern und Eltern zur Seite im Lernen und im Erobern der Welt.

Taufgedächtnis
Zweimal im Jahr feiert unsere Gemeinde einen Taufgedächtnisgottesdienst in dem mit kleinen Aktionen an die eigene Taufe erinnert wird. Dazu laden wir schriftlich ein.

Kindergottesdienst
In allen 10 Uhr Gottesdiensten lädt ein junges Team von Müttern und Pädagoginnen die Kinder zu ihrer Verkündigung ein. Sie gehen nach der Epistel und sind zum Segen zurück.

Gottesdienst für Groß und Klein
Viermal im Jahr feiern wir in Reichenbach und Meuselwitz Familiengottesdienst. Es wird dann auch Familienabendmahl angeboten, damit Eltern und Kinder gemeinsam feiern können.

Religionsunterricht
Im Religionsunterricht werden Themen christlicher Ethik und biblische Geschichten mit den Kindern erarbeitet. Der Religionsunterricht untersteht von seinen Inhalten der kirchlichen Aufsicht.

Kinderkreise
Mit dem Schuleintritt bietet wir zu den Schulzeiten mittwochs von der 1.-6. Klasse Kinderkreise an, die von unserer Kantorin Angela Volke geleitet werden. Inhalt ist die Freude am Leben, wie Gott es schenkt, sind die Hilfen in schweren Momenten, wie Gott sie gibt und der Zugang zu der Kraft, dem Frieden, der Liebe und der Hoffnung Gottes. Das geschieht im gemeinsamen Singen, Beten, Essen, Trinken, Spielen und Basteln.

Flötenkreise
Ob Anfänger oder Fortgeschrittene bei unserer Kantorin kann jedes Kind Flötespielen lernen.

Konfirmandenunterricht
Wenn Ihr Kind 12 Jahre alt bzw. im 7. Schuljahr ist, dann kann es zwei Schuljahre lang den Konfirmandenunterricht besuchen und wird zum Abschluss konfirmiert.

Junge Gemeinde
In dieser Zeit und danach laden wir ein in die Junge Gemeinde um dort seinen jungen Glauben selbstverantwortet zu leben. Die Leitung besteht aus Jugendlichen. Da kann jede mitmachen und Verantwortung im Leitungskreis übernehmen, die kirchliche Arbeit immer mehr kennenlernen und selbst mitgestalten.