Sonnenorgel

Im Jahre 1703 erhielt die Evangelische Stadtkirche St. Peter und Paul zu Görlitz eine neue Orgel, erbaut vom damals hochberühmten italienischen Orgelbauer Eugenio Casparini, der aus Sorau (Niederlausitz) stammte. Der Prospekt wird bestimmt von 17 „Sonnen“. Die Pfeifen der 12-fachen Pedalmixtur sind strahlenförmig um goldene Sonnengesichter angeordnet. Nach vielen Umbauten und Veränderungen wurde das Werk 1927 ausgebaut und durch eine elektro-pneumatische Orgel ersetzt, die bis 1979 in dem barocken Gehäuse Platz fand. Von 1980 bis 1992 wurde der Innenraum der Peterskirche fast vollständig saniert, so auch der wunderschöne Prospekt. In dieser Zeit entschloss sich die Gemeinde, eine neue Orgel zu bauen und sammelte dafür Geld. Nach der Währungsunion 1990 standen Ersparnisse von 190.000 DM Kosten von über 2 Mio. DM gegenüber. 1991 wurde der „Freundeskreis Görlitzer Sonnenorgel“ e.V. gegründet, mit dessen Hilfe es der Gemeinde gelang, die neue Orgel zu finanzieren. 1995 erhielt die Mathis Orgelbau AG (Näfels/Schweiz) den Auftrag. Der Neubau erfolgte in drei Bauabschnitten: 1997 Hauptwerk, Oberwerk, Brustwerk und Pedal mit 64 klingenden Registern; 2004 Wiederspielbarmachung der „Sonnen“; 2006 Fertigstellung der Orgel durch Einbau des Schwellwerks mit 23 Stimmen. Insgesamt verfügt die Orgel über 88 Register mit 6.095 klingenden Pfeifen. Die Gesamtkosten betrugen ca. 1,5 Millionen Euro. Die letzte Rate wurde Ende 2008 bezahlt.

Im Jahre 1703 erhielt die Evangelische Stadtkirche St. Peter und Paul zu Görlitz eine neue Orgel, erbaut vom damals hochberühmten italienischen Orgelbauer Eugenio Casparini, der aus Sorau (Niederlausitz) stammte. Der Prospekt wird von 17 „Sonnen“ bestimmt, in denen die Pfeifen einer zwölffachen Pedalmixtur strahlenförmig um goldene Sonnengesichter angeordnet sind.

Nach vielen Umbauten und Veränderungen wurde das Werk 1927 ausgebaut und durch eine elektropneumatische Orgel ersetzt, die bis 1979 in dem barocken Gehäuse Platz fand.

Von 1980 bis 1992 wurde der Innenraum der Peterskirche fast vollständig restauriert, so auch der wunderschöne Prospekt. In dieser Zeit entschloss sich die Gemeinde, eine neue Orgel zu bauen und sammelte dafür Geld. Nach der Währungsunion 1990 standen Ersparnisse von 190.000 DM Kosten von 3 Millionen DM gegenüber.

Um die Gemeinde bei dem ehrgeizigen Projekt zu unterstützen, diese einmalige Orgel wieder zum Klingen zu bringen, wurde 1991 der „Freundeskreis Görlitzer Sonnenorgel“ eV gegründet, mit dessen Hilfe es der Gemeinde gelang, bis zum Herbst 1997 1,5 Millionen DM aufzubringen. Am 12. Oktober 1997, genau 300 Jahre nach der Vertragsunterzeichnung durch Casparini, konnte der 1. Bauabschnitt der neuen Sonnenorgel, erbaut von der Mathis Orgelbau AG (Näfels/Schweiz), eingeweiht werden. Durch weitere Benefizkonzerte, den im März 1998 eingerichteten „orgel • punkt 12“ sowie zahlreiche Orgelführungen konnten auch der 2. Und 3. Bauabschnitt finanziert werden. Seit dem 2. Mai 2004 erklingen wieder die berühmten „Sonnen“. Am 24. Juni 2006 wurde die Orgel mit der Einweihung des Schwellwerks vollendet. Seit dem 30. September 2008 ist der Orgelneubau vollständig finanziert. Trotzdem ist die Sonnenorgel weiterhin auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen, da die Gemeinde allein nicht für deren Wartung und Pflege aufkommen kann.

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Disposition der Sonnenorgel

Veröffentlichungen

orgel • punkt 12

Von November bis März an jedem Sonn- und Feiertag und von April bis Oktober an jedem Sonntag, Dienstag und Donnerstag sowie an Feiertagen erklingt um 12.00 Uhr*) die Sonnenorgel – ca. 45 Minuten Orgelmusik mit Meditation und Information. Der Eintritt ist frei; am Ausgang erbitten wir Spenden für die Weiterführung der Arbeit mit der Sonnenorgel.

*) sonn- und feiertags nach dem Gottesdienst – frühestens um 12.00 Uhr