Über uns

Unser Kinderhaus stellt sich vor

Unser Kinderhaus befindet sich in der verkehrsberuhigten Erich-Oppenheimer-Straße 8a, ganz in der Nähe der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 1 in Görlitz-Weinhübel. Das Wohngebiet hat hier einen eher ländlichen Charakter und liegt in unmittelbarer Nähe zu Fluss, Wald, Feldern und weiten Wiesen. Es ist ein zweistöckiges Gebäude mit großen, freundlichen Räumen und einer hellen Eingangshalle. Das Haus ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ebenso gut zu erreichen wie mit einem PKW. Vor und in unmittelbarer Nähe der Einrichtung gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten.

Die Außenanlagen des Kinderhauses verfügen über eine Fläche von 4.374 m. Dort gibt es Spielgeräte ebenso wie Fußballplatz, Gemüsegarten, Liegewiese, Verkehrsgarten und überdachte Freifläche. Ein alter Baumbestand sorgt im Sommer für angenehme Kühle und Schatten und zu anderen Jahreszeiten für aktives Spiel mit Naturmaterialien.

Das Kinderhaus kann zur Zeit 85 Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren aufnehmen. Die Krippengruppe hat eine Altersmischung von 0 bis 3 Jahren.
Im Kindergartenbereich stehen 46 Plätze zur Verfügung und im Hortbereich bis zu 26 Kinder. Allen Kindern stehen neben dem Garten als Bildungsort auch ein Kreativbereich, mit Atelier, Lichterraum, Schreibwerkstatt, Nähstübchen und einem MAL-Ort; ein Spielbereich mit zwei Bauräumen, einem LEGO-Raum, Rollenspielräume und Kuschelecken sowie eine kleine Werkstatt, ein Musizierzimmer, ein Kinderrestaurant mit Kinderküche, kleine Räume für Rückzugsmöglichkeiten und ein großer Schlafraum zur Verfügung.

Unser Haus ist für die Kinder das ganze Jahr von Montag bis Freitag zwischen 6.00 Uhr und 16.30 Uhr geöffnet, wobei der Träger sich Schließzeiten für pädagogische Tage und Brückentage vorbehält. Der Hortbereich ist in der Schulzeit (mit der Möglichkeit der Nutzung eines Frühhortes) von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr und in den Ferien von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet.

Team

Antje
Antje ist gelernte Kinderdiakonin, hat den Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin und ist Diplomsozialarbeiterin und Sozialpädagogin. Sie hat erfolgreich am Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan teilgenommen und ist die Leiterin des Kinderhauses. Sie ist sowohl im Büro, als auch in allen Gruppen zu finden; je nach Personalsituation ist sie dort, wo sie gerade am dringendsten gebraucht wird.

Simone
Simone ist ausgebildete Erzieherin.
Sie hat  erfolgreich am Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan teilgenommen und ist die stellvertretende Leiterin, außerdem ist Sie eine unserer Praxisanleiterinnen.

Vera
Vera ist gelernte Kinderdiakonin, hat einen Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin und die Zusatzqualifizierung zum  Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan, außerdem ist Sie eine unserer Praxisanleiterinnen.

Carola
Carola ist gelernte Erzieherin und hat erfolgreich am Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan teilgenommen.

Heidrun
Heidrun ist gelernte Erzieherin und hat erfolgreich am Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan teilgenommen.

Hanna
Hanna ist gelernte Erzieherin und hat erfolgreich am Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan teilgenommen.

Renate
Renate ist gelernte Krippenerzieherin und auch sie hat erfolgreich am Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan teilgenommen. Renate ist auch unsere Fachfrau, die für das Umsetzten und  das gute Gelingen der Kooperation mit unserer Grundschule verantwortlich ist, außerdem ist Sie eine unserer Praxisanleiterinnen.

Ulrike
Ulrike ist ausgebildete Erzieherin und hat auch erfolgreich am Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan teilgenommen. Sie ist die Ansprechpartnerin für Eltern und Team, wenn es um die Eingewöhnung der Jüngsten in die Kinderkrippe geht. Sie plant mit unseren neuen Eltern, deren Kinder unsere Krippe besuchen werden, gemeinsam die Eingewöhnungszeit und führt die Erstgespräche durch.

Corinna
Corinna hat einen Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin und die Zusatzqualifizierung zum  Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan.

Karin
Karin ist gelernte Grundschullehrerin und betreut auch unsere Hortkinder. Sie hat erfolgreich am Bildungscurriculum zum sächsischen Bildungsplan teilgenommen.

Ingeborg
Unsere gute Fee in der Küche ist Inge. Sie ist für die Sauberkeit im Haus verantwortlich und ist der Ansprechpartner für alle Kinder und Erwachsenen, die in unsere Küche kommen um Tee, Geschirr, saubere Handtücher u.s.w. holen.

Henry
Unser Mann im Haus ist der Henry. Er ist für den technischen Bereich zuständig und findet für alle  handwerklichen Belange eine Lösung. Er bringt unsere Frühhortkinder morgens zur Schule und betreut die Werkstatt unserer Kinder.

Elternbeirat
Unser Elternbeirat wird jährlich von den Eltern gewählt und setzt sich derzeit aus acht engagierten Muttis und Vatis zusammen.

Kindertagesstättenfachausschuss
Der Ausschuss besteht jeweils aus drei Vertretern der Elternvertretung, des Mitarbeiterteams und des Trägers.

Unser Leitbild

Die Arbeit im Kinderhaus ist ein Spiegel der Vielfalt, die in einer großen Gemeinschaft unterschiedlicher Menschen zu finden ist. Der christlich-lebensbezogene Ansatz ermöglicht, den Lebensreichtum jedes einzelnen Kindes zu würdigen. Ihm wird darin ausreichend Raum gegeben. Die Arbeit beschränkt sich nicht auf unveränderliche Abläufe, sondern bringt sich mit der Entwicklung der Kinder zur Entfaltung. Die „Offene Arbeit“ mit entsprechendem Raumkonzept im Kinderhaus begünstigt diese Entfaltung im Blick auf Selbstbestimmung, aktiver Beteiligung und in der Gewissheit gute Begleitung.

Die Mitarbeitenden des Kinderhauses orientieren sich in ihrer Arbeit in steter Bemühung am biblischen Menschenbild: Alle sind von Gott geliebte und einzigartige Menschen. Die Kinder werden in ihrer jeweiligen Situation beachtet, angenommen, partnerschaftlich begleitet und in die Lebensvollzüge des Hauses einbezogen. Dabei wird darauf Wert gelegt, dass sich auch die Kinder gegenseitig in Achtung und Toleranz wahrnehmen. Sie können voneinander lernen und sich gegenseitig in lebendiger Gemeinschaft erleben.

Um den Kindern bleibende Wertvorstellungen zu vermitteln, werden die in der Bibel ent-haltenen Grunderfahrungen durch ihre Erzählungen, kindgerechtes Liedgut, sowie in angeleiteter Kommunikation angeboten. Das praktische Leben des Kinderhauses mit dem Kirchenjahr und die damit in unserer Gesellschaft tief verwurzelten Traditionen gehören dazu. Kind- und familiengemäße Veranstaltungen mit der Kirchengemeinde und in Begegnungen auf Gemeindeebene sind weitere Facetten der kindlichen Entdeckungsreise. Das Erlebte wird sich dabei für die Kinder immer nur über die Glaubwürdigkeit und das Vorbild der Erzieherinnen erschließen.

Bei all dem wird die Lebens-Situation der Kinder mit ihren Familien in gegebener Distanz und im Blick auf das Wohl der Kinder respektiert und akzeptiert. Bildung und Erziehung wer-den in diesem Sinne als individuelle Zuwendung, Begleitung, Förderung und Beistand verstanden. Die Kinder erfahren im Kinderhaus vorbehaltlose Annahme und absolute Verlässlichkeit.

Mit den Kindern sind zugleich die Familien, insbesondere die Eltern, Großeltern und Geschwister im Blick. Das Team des Hauses steht zu Beratung und Begleitung familiärer Fragen zur Verfügung. Die Eltern bekommen Einblick in die Arbeit des Kinderhauses. Es gibt ausreichend Möglichkeiten, mit der Familie am Leben des Kinderhauses teilzunehmen. Elternabende, Elterncafé, Projekte, Feste und Angebote der Elternbildung geben die Möglichkeit des gegenseitigen Austausches und aktiver Beteiligung. Die Familien bekommen auf Wunsch Einblick in das Leben der Kirchengemeinde, und Möglichkeit zur Teilnahme.

Es ist unerheblich, in welchem sozialen, kulturellen oder religiösen Zusammenhang die Familien mit ihren Kindern leben. Mit dem Kinderhaus als „Begegnungsstätte für alle” wird es möglich, dass jedes Kind seinen eigenen Platz finden kann. Zugleich wird im Kinderhaus nach Wegen gesucht, die Kinder für das Anders-Sein anderer zu sensibilisieren. Die Kinder lernen dabei die Welt als „die Eine gemeinsame Welt” kennen, verstehen und im Sinne von „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ zu achten.

Die Arbeit des Kinderhauses geschieht in Vernetzung und Kooperation mit Partnerinnen und Partnern. Die Kinder erleben dies durch Kontakte nach außen. Die Mitarbeitenden pflegen den Austausch mit der Fachberatung und arbeiten in Kooperationsverträgen mit Jugendamt und Schule. Das Kinderhaus ist an der Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher betei-ligt und leitet Praktikantinnen und Praktikanten an.

Mit seiner gesamten Tätigkeit und Fürsorge für die Kinder und ihre Familien steht das Kinderhaus „Regenbogen” in großer gesellschaftlicher Verantwortung. Es setzt sich zum Ziel, die Kinder mit gesundem Selbstvertrauen und in Eigenverantwortlichkeit auf ihrem Weg in eine gesunde Gesellschafts-Fähigkeit, zu stärken. Dies wird in Gesprächen und im gemeinsamen Tun miteinander geübt. Zugleich wird auf eine gute Öffentlichkeitsarbeit gesetzt. Das Leben im Kinderhaus soll im Umfeld bekannt sein und bleiben. Interessierte finden in den Mitarbeitenden kompetente Gesprächspartner. Zugleich wird dadurch die Durchschaubarkeit der Arbeit gewährleistet.

Durch eine gute und wachsende Professionalität wird das Team all diesen Anforderungen gerecht. Das Team versteht sich selbst als im „Dienst für die Kinder”. Diese „Dienst“-Leistung wird regelmäßig an den Erfordernissen und Erwartungen geprüft. Dabei bleibt das Leitbild immer zugleich Richtlinie.

Die Arbeit im Kinderhaus „Regenbogen” und der Inhalt dieses Leitbildes unterliegen im Rahmen des implementierten QM-Verfahrens einer fortwährenden gegenseitigen Kontrolle. Die-se findet ihren Platz in den regelmäßigen Team-Beratungen, in Rückkoppelung mit dem El-ternrat und im Gespräch mit den Eltern und Kindern. Die daraus folgenden und notwendigen regelmäßigen Qualifizierungen werden durch die Mitarbeitenden in Fort- und Weiterbildungen erworben.